Madeira Reisetipps & Informationen

Madeira Küste

Madeira wird Sie verzaubern mit einer atemberaubenden und überaus vielseitigen Landschaft. Hier finden Sie alles, von malerischen Fischerdörfern und atemberaubenden Ausblicken auf Steilküsten über bizarre Felsformationen bis hin zu rauschenden Wasserfällen. Im herrlich milden subtropischen Klima gedeihen die exotischsten Blumen aus Afrika, Asien und Südamerika.

Lernen Sie die unglaubliche Blumeninsel im Atlantik kennen und lieben!

Wanderreise von Porto da Cruz bis Funchal
  • 8-tägig inkl. Flug
  • Mittelklassehotels inkl. Frühstück
  • 5 Wanderungen inklusive
Termine: Jan - Okt 2021
p.P. ab
751 €
Kreuzfahrt mit der MSC Splendida von Genua über Teneriffa & Madeira
  • 11 Nächte
  • Premium-Schiff inkl. Vollpension
  • Civitavecchia: das Tor zu Rom
Termine: Okt - Nov 2021
p.P. ab
469 €
Rundreise von/bis Funchal inkl. Halbtagsausflug Porto Santo
  • 8-tägig inkl. Flug
  • 3-Sterne-Hotels inkl. Frühstück
  • Fährüberfahrten Madeira - Porto Santo - Madeira inklusive
Termine: Mrz - Okt 2021
p.P. ab
845 €

Inhaltsverzeichnis

    Landschaft auf Madeira
    Camara de Lobos, Madeira

    Impressionen von Madeira

    Willkommen auf der Blumeninsel

    Überall erleben Sie die betörenden Düfte von weißen Hyazinthen, Agaven und überdimensionalen roten Christsternen, dazwischen Strelitzien, Flamingoblumen und Hibiskus. In diesem einzigartigen Naturparadies fällt das Entspannen leicht, aber auch Naturfreunde und Aktiv-Urlauber können bei Wanderungen das beeindruckende Levada-Netz der Insel erkunden.

    Warum Madeira? 10 Highlights, die das Land so besonders machen

    • Faszinierende Küsten am Atlantik
    • Außergewöhnliche Flora
    • 1.300 km Wandermöglichkeiten auf bis zu 1.800 Höhenmetern
    • Inselarchipel Madeira: Nachbarinsel Porto Santo
    • Sanftes Klima das ganze Jahr hinweg
    • Madeiras Weine: Winzertradition
    • Traditionelles Korbschlitten fahren
    • Inselküche mit tropischem Hauch
    • Vulkanistisch geprägte Landschaften
    • Gute Mischung aus Erholung & Aktivurlaub
     
    Küste von Madeira
    Steile Küsten
    Blumen auf Madeira
    Faszinierende Flora
    Wanderwege Madeira
    Madeiras Wanderwege
    Strand auf Porto Santo
    Insel Porto Santo
    Madeira, Strand, Pflanzen
    Angenehmes Klima
    Weinkultur Madeira
    Madeiras Weinkultur
    Korbschlitten, Madeira
    Korbschlitten fahren
    Kressesuppe
    Kressesuppe
    Küste von Madeira
    Vulkanisch geprägte Insel
    Madeira
    Vielfältiges Urlaubserlebnis
      1 / 10  
    Alle Portugal-Reisen
    Alle Aktivreisen

    Steckbrief - Was muss man über Madeira wissen?

    Fläche
    740.7 km²

    Einwohnerzahl
    154.368

    Hauptstadt
    Funchal

    Geografie
    Die portugiesische Insel liegt 980 km südwestlich von Lissabon und 600 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Sie gehört mit der kleineren Insel Porto Santo und der unbewohnten kleineren Inselgruppe Ilhas Desertas zur Inselgruppe Madeira, die gemeinsam mit den ebenfalls unbewohnten Ilhas Selvagens die Autonome Region Madeira bildet.

    Nationalhymne
    A Portuguesa

    Telefonvorwahl
    +351

    Domainendung

    .pt

    Währung
    Euro (EUR)

    Zeitzone
    UTC+0 / UTC+1 (Sommerzeit)

    Madeira - Wann ist die beste Reisezeit?

    Nach Madeira sollten Sie in den Monaten April bis Oktober reisen. Die Sommermonate bilden die beste Reisezeit für die portugiesische Insel. Mildes Klima, kaum Niederschläge und eine angenehme Wassertemperatur machen Ihren Urlaub in dieser Zeit besonders. 

    Wie ist das Klima & Wetter auf Madeira?

    Es herrscht ganzjährig ein mildes Klima, selbst im Januar und Februar liegen die Tagestemperaturen an der Küste im Süden nur ausnahmsweise unter 15 Grad. Die wärmsten Monate sind Juli, August und September, trotzdem klettert das Thermometer selten über 25 Grad. In den Wintermonaten (November bis März) herrscht auf Madeira Regenzeit.

    Die Insel vulkanischen Ursprungs im Atlantik besitzt durch den Charme des Mittel- und Hochgebirges unterschiedliche Einzelklimata. So ist der Norden eher niederschlagsreich und somit besonders üppig. Der Süden wiederum ist durch sein suptropisches Klima eher trockener und sonniger. Madeira gilt auch als Insel des ewigen Frühlings - im Gegensatz zu den Kanaren blüht und grünt es hier tatsächlich das ganze Jahr.

    Klimadiagramm Madeira

    MadeiraJanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
    Max.191920202123252626242220
    Min.131313141517191919181616
    Sonnenstunden556676787655
    Regentage897532013689
    Wasser-Temp. in °C181717181820212223222019

    Welche sehenswerten Städte gibt es auf Madeira?

    Funchal

    Blick auf Funchal, Madeira

    Funchal liegt in einer weitläufigen Bucht an der Südküste der Insel, nur wenige Kilometer vom internationalen Flughafen Madeiras entfernt. Verschwiegene Gässchen führen Sie auf die Plätze der historischen Altstadt, die sich rund um einen geschützten natürlichen Hafen erstreckt und vor allem am Abend einen besonderen Zauber ausstrahlt. 

    Sé, die Hauptkirche von Funchal, ist eines der wenigen erhaltenen manuelinischen Gebäude der Stadt. Bekrönt von einer Turmspitze aus vielfarbigen Kachelschindeln zeigt sie eine schlichte Natursteinfassade, in der das majestätische Portal im gotischen Stil den Blickfang bildet. Die Apsisseite gibt sich verspielter: mit schraubenartig gedrechselten Türmchen und einer verschnörkelten Brüstung. Im düsteren Inneren besticht vor allem die aus dem 16. Jh. stammende Holzdecke mit ihren Elfenbeinintarsien.

    Nördlich der Kathedrale befindet sich der rechteckige Praça do Município. Den schwarz-weiß gepflasterten Platz säumen drei der wichtigsten historischen Gebäude Funchals. An der Stirnseite steht die ehemalige Stadtresidenz des einst reichsten Manns der Insel, Graf João José Carvalhal. Seit Ende des 19. Jh. ist Funchals Rathaus in dem Barockpalast mit seinem prachtvollen, mit Azulejos geschmückten Innenhof untergebracht. Auf der gesamten Westseite des Platzes dominiert das frühere Jesuitenkolleg, heute die Universität Madeiras, mit der integrierten Igreja do Colégio. Gegenüber dem Gotteshaus liegt der historische Bischofspalast, mittlerweile Sitz des Museums für religiöse Kunst.

    An der Bucht von Funchal liegt die Festung Forte de São Tiago. Über Treppengänge gelangt man auf die Dachplattform, von der sich ein schöner Rundblick bietet. In den Obergeschossen wurde das Museu de Arte Contemporânea (Museum zeitgenössischer Kunst) eingerichtet. Dort können Sie Werke portugiesischer Künstler von den 60er-Jahren bis heute betrachten.

    Mit der Seilbahn Funchal-Monte gelangen Sie aus der Altstadt Funchals bis zum tropischen Garten in Monte. Auf einer Gesamtlänge von 3.200 m werden 560 Höhenmeter überwunden. Genießen Sie einen umwerfenden Blick auf die Bucht von Funchal und die faszinierende Flora der Insel.

    Sé, Kathedrale von Funchal, Madeira
    Sé / Hauptkirche von Funchal
    madeira funchal 
    Praça do Município
    madeira festung funchal
    Festung São Tiago
    Seilbahn von Funchal, Madeira
    Luftseilbahn Funchal-Monte

    São Vicente

    Stadt Sao Vicente auf Madeira

    São Vicente, obwohl mehr als ein Küstendorf betrachtet, hat sich mit der Zeit mehr und mehr ins geschützte Hinterland hinein entwickelt. Der Bezirk von São Vicente besteht aus den Gemeinden São Vicente, Ponta Delgada und Boaventura. Eine Fahrt durch das Gebiet enthüllt ein großes kulturelles Erbe, hinterlassen von all jenen, die dabei halfen, diese drei Gemeinden zu vergrößern. Die meisten der hier zu findenden Herrenhäuser datieren aus dem 18. Jh., eine Zeit großen wirtschaftlichen Aufschwungs aufgrund der Entwicklung in der Madeirawein-Industrie. Diese riesigen Häuser waren großzügig gebaut und bestanden aus zwei Stockwerken: Das Untere galt komplett der Weinherstellung, während man in den Oberen wohnte.

    Am Rande des Dorfes, direkt am Meer, liegt ein großer Felsblock. Hier, an der Mündung des Rio do São Vicente, liegt die kleine Kapelle von São Vicente. Das interessante an der Kathedrale aus dem Jahr 1692 ist, dass sie in einen großen Felsblock eingebaut worden ist.

    Vor einigen Jahren wurden am Rand des Dorfes die Grotten von São Vicente eröffnet, die eine weitere touristische Attraktion dieser Region bilden. Die Grotten entstanden vor rund 890.000 Jahren durch einen Vulkanausbruch in Paul da Serra. Heute sind Besucher dazu eingeladen, auf den Pfaden der Lavaströme zu wandeln und auf Entdeckungsreise durch die bizarren Höhlen zu gehen.

    Das Cabo de São Vicente bildet mit Ponta de Sagres die Südwestspitze des europäischen Festlandes. Hier ist das Ende der Algarve. Auf dem Kap liegt ein Leuchtturm, welcher mit seinem Lichtkegel 32 Seemeilen über den Atlantik blickt. 

    Herrenhäuser in Sao Vicente, Madeira
    Herrenhäuser
    Kapelle von Sao Vicente
    Kapelle von São Vicente
    Grotten von Sao Vicente
    Grotten von São Vicente
    Leuchtturm von Sao Vicente
    Cabo de São Vicente Leuchtturm

    Machico

    Blick auf Machico, Madeira

    Die ehemalige Hauptstadt von Madeira entwickelte sich zu einem Zentrum des Zuckerrohranbaus. Hier entdecken Sie Kirchen, mächtige Herrenhäuser, ein Museum über die Ortsgeschichte, den Bauernmarkt, die Fußgängerpromenade und einen künstlich angelegten Sandstrand.

    Nördlich von Machico befindet sich der Aussichtspunkt Pico do Facho. Von hier haben Sie einen umwerfenden Blick über die Bucht von Machico, die zentralen Berge der Insel und sogar bis hin zur Landspitze São Lourenço.

    In der Bucht von Machico liegt eine kleine Anlegestelle für Fischerboote. Eine kleine Uferpromenade lädt Besucher zum schlendern und schlemmen ein.

    Nahe der Stadt liegt die östliche Spitze Madeiras: Ponta de São Lourenço. Das Kap und Naturschutzgebiet umfasst zwei vorgelagerte Inseln sowie Felsen im Atlantik. Die Formation ist wie ganz Madeira durch den Vulkanismus entstanden. Beeindruckende Klippen mit einer maximalen Höhe von 163 m runden den Ausblick auf den Atlantik ab.

    Im Zentrum von Machico liegt die Pfarrkirche Matriz Nossa Senhora da Conceição. Vor der Kirche, welche im 15. Jh. entstand, steht eine Statue von Tristão Vaz Teixeira, einer der Entdecker von Madeira. Seine Familie hat den Bau der Kirche in Auftrag gegeben. Die Pfarrkirche vereint einen Mix aus der barocken sowie gotischen Stilrichtung.

    Blick auf Machico
    Pico do Facho Aussichtspunkt
    Hafen von Machico, Madeira
    Hafen von Machico
    Küste von Machico, Madeira
    Ponta de São Lourenço
    Pfarrkirche von Machico, Madeira
    Nossa Senhora da Conceição

    Câmara de Lobos

    Camara de Lobos, Madeira

    Etwa 5 km westlich von Funchal entfernt befindet sich das älteste Fischerdorf auf Madeira, Câmara de Lobos. Charakteristisch für den Ort sind die vielen bunten Fischerboote am Hafen. In den engen Gassen leben heute noch kinderreiche Fischerfamilien. Gegen Abend kann man dann die Vorbereitungen der Fischer für die Ausfahrt vom Kai aus beobachten. Hier werden auch die meisten Espadas, Madeiras' Fischspezialität, gefangen. Câmara de Lobos ist zudem die Heimat des "Ponchas", ein Getränk aus frischgepresstem Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps, das in den vielen kleinen Bars angeboten wird.

    Unweit vom Hafen von Câmara de Lobos befindet sich die São Sebastião Kirche. Die kleine Kirche besitzt lediglich einen schlichten Kirchturm. Die Gestaltung der Kirche erinnert an den Stil des 18. Jh., obwohl sie ursprünglich im Jahr 1426 erbaut wurde. Somit zählt sie zu den ältesten Gotteshäusern der Insel. Weil im das Fischerdorf im 17. Jh. einen enormen Anstieg der Bevölkerung erfahren hat, wurde im 18. Jh. die Kirche vergrößert. Daher stammt auch der barocke Stil, den Sie in der Kirche wiederfinden werden.

    Zu der Gemeinde Câmara de Lobos zählt des Weiteren das kleine Dorf Curral das Freiras im Nonnental. Es liegt 19 km von Funchal entfernt im Landesinneren von Madeira und auf einer Höhe von 633 m. Es kann lediglich durch eine schmale, steile Bergstraße befahren werden, denn ursprünglich diente der abgelegene Ort den Nomaden und Hirten.

    Der Aussichtspunkt Pico da Torre bieten seinen Touristen einen weitreichenden Blick über die Stadt, seine malerische Bucht, die Steilklippe Cabo Girão und einen Teil von Funchal. Auf dem Pico da Torre wurde zum 15. Gedenken an die Nationalrevolution ein Kreuz errichtet. Seither ist der Berg auch als Kreuz-Berg bekannt. Die Stadt Camara de Lobos ist zudem ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der Steilklippe Cabo Girão.

    Kirche Sao Sebastiao Madeira
    São Sebastião Kirche
    Aussichtspunkt Camara de Lobos, Madeira
    Aussichtspunkt Miradouro da Torre 
    Dorf Curral das Freiras, Madeira
    Dorf Curral das Freiras
    Blick vom Cabo Girao Camara de Lobos, Madeira
    Blick vom Cabo Girao

    Wo liegen die schönsten Strände?

    Strand in Porto Santo, Madeira

    Praia da Calheta


    Der Strand Praia da Calheta liegt an der Südwestküste der portugiesischen Insel Porto Santo. Der Strand bietet einen wunderschönen Kontrast zwischen steinigen Felsblöcken und kristallklarem Wasser des Atlantiks. Er wurde durch seine besonders gute Wasserqualität mit der Blauen Flagge versehen. Dies ist ein Zeichen, dass der Strand unterschiedliche Kriterien der Sauberkeit und des Umweltschutzes erfüllt. Oberhalb des Strandes befindet sich der Aussichtspunkt Pico das Flores, von welchem man einen hervorragenden Blick über Porto Santo hat.

    Strand von Porto Santo, Madeira

    Praia Formosa


    Am westlichen Ende von Funchal liegt der Strand Praia Formosa. Hier können Sie zwischen drei kleinen Sandstränden und einem großen Kiesel- und Steinstrand wählen. Auch dieser Strand auf Madeira wurde mit der Blauen Flagge ausgezeichnet.

    Praia Formosa bietet seinen Touristen eine abwechslungsreiche Auswahl an Wassersportmöglichkeiten, sportlichen Vorführungen und Konzerten. Hier können Sie auch in verschiedensten Bars und Restaurants auf der Meile Ihren Abend ausklingen lassen.

    Praia Formosa, Madeira

    Praia de Machico

    In der Bucht von Machico liegt der Praia de Machico, einer der wenigen Sandstrände auf Madeira. Er ist ausgestattet durch Restaurants, Bars, Umkleidekabinen, Duschen und Sportmöglichkeiten wie Fußball- und Volleyballplätze, Tretbote sowie Jetskis.

    Genießen Sie nach spannender Erkundungstour durch die Stadt Machico sommerlich warme Sonnenstrahlen auf der Haut und verbringen Sie den Abend in entspannter Atmosphäre.

    Bucht von Machico

    Praia do Penedo

    Der 9 km lange Sandstrand liegt ebenfalls auf der Nachbarinsel Porto Santo. Sanfte Dünen und goldgelber Strand lassen Urlaubsherzen höher schlagen. Der Küstenabschnitt teilt sich in unterschiedliche Strandabschnitte auf. Einige dieser Teile sind ebenfalls mit der Blauen Flagge ausgezeichnet worden.

    Da Madeira solch einen langen Sandstrand nicht zu bieten an, findet man am Wochenende auch viele Einheimische auf der Nachbarinsel Porto Santo zum Sonnenbaden.

    Wussten Sie, dass der vulkanische Strand auf Porto Santo für seine heilende Wirkung verschiedener gesundheitlichen Probleme bekannt ist?

    Strand auf Porto Santo, Madeira

    Welche Naturhighlights gibt es?

    Felsen im Meer, Madeira

    Lavabecken

    Am nordwestlichsten Punkt der Insel befindet sich die kleine hübsche Stadt Porto Moniz. Sie ist bekannt und beliebt für ihre natürlichen vulkanischen Pools bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen. Die Formationen sind durch vulkanische Aktivitäten und Erosionen entstanden.
    Es gibt zwei Lavabecken: In dem Natur Pool Complex sind die Lavasteine geschliffen und Felsen zu Terrassen umgeformt worden. Das andere Becken, welches in Richtung der Insel Ilheu Mole liegt, ist naturbelassen. 

    Porto Moniz Lavapool
    Lavabecken in Porto Moniz


    Der bearbeitete Pool ist einer der schönsten Orten auf Madeira. Hier können Sie mit gutem Gewissen im Meer baden. Vor allem Tauchgänge durch den natürlichen Pool sind das Highlight eines jeden Besuchs.

    Der unbearbeitete Pool liegt mit Blick auf die Insel Ilheu Mole. Hier sehen Sie noch die Schönheit der Natur, dennoch sollte das Lavabecken nur für Fotos dienen - scharfe, rutschige Felsen stellen eine Gefahr beim Baden dar.

    Porto Santo


    Die goldene Insel Porto Santo liegt 42 km nordöstlich von der Blumeninsel Madeira entfernt und bieten den vollständigen Kontrast: Anstatt außergewöhnlicher Flora finden Sie hier kahle Felsen ohne großen Baumbestand. Dennoch ist die Insel sehr beliebt - viele Besucher bereisen die portugiesische Insel aufgrund des langen Sandstrandes Campo de Baixo.

    Blick auf Porto Santo, Madeira
    Windmühlen auf Porto Santo, Madeira


    Bekannt für Porto Santo sind zudem die Windmühlen, die überall auf der Insel zu finden sind. 

    Auch eine Bekanntheit prägt die Geschichte der Insel:
    Christoph Kolumbus heiratete 1479 die Tochter des einen Entdeckers des Madeira-Archipels. Er lebte einige Jahre mit seiner Frau auf der Insel - ob er hier die Pläne für seine zukünftige Reise erstellte bleibt ungeklärt. 


    Cabo Girão


    Nahe der Stadt Câmara de Lobos liegt die Steilklippe Cabo Girão mit einer Höhe von bis zu 589 m, was sie zur zweithöchsten Steilklippe der Welt macht. Am unteren Teil sowie unterhalb der Klippe befinden sich Terrassenfelder - eine abstufende Geländeform. Seit 2003 ziert den Hang eine Seilbahn, welche ursprünglich zur Förderung der Feldarbeit der Bauern diente.

    Steilklippen von Madeira
    Steilklippen von Madeira



    In Anlehnung an die Grand Canyon Plattform in den USA wurde der Skywalk von Cabo Girão errichtet.

    Der Aussichtspunkt ist für viele Touristen beliebt, aufgrund der herrlichen Sicht auf den Atlantik und durch die Glasbodenplattform an der Spitze der Klippe.

    Botanischer Garten Funchal


    Im Botanischen Garten in Funchal finden Sie exotische Pflanzen und aufwendig errichtete Beete - hier sehen Sie, wieso Madeira auch als Blumeninsel bekannt ist. Seit 1960 liegt die über 35.000 m² große Anlage auf dem früheren Anwesen der bekannten Hoteliersfamilie Reid. Der Garten ist in Themenbereiche unterteilt: Neben einem Wassergarten und einem Kakteengarten finden Sie hier auch einen kleinen Vogelpark.

    Botanischer Garten von Funchal, Madeira
    Botanischer Garten von Funchal, Madeira


    Sie erreichen den Park im hochgelegenen Teil Monte mit der Luftseilbahn, welche Sie aus dem Zentrum Funchals nach Monte führt.

    Im alten Herrenhaus können Sie desweiteren seit 1982 das Naturgeschichtsmuseum besuchen.

    Tropischer Garten Monte Palace 


    Ein weiterer botanischer Garten in Funchal ist der Tropische Garten Monte Palace. Auf 70.000 m² finden Sie unzählige Pflanzenarten, Kunstobjekte und Mineralien. Besonders Highlight des Parks sind die sogenannten Azulejos - Kachelbilder mit historischen Ereignissen sowie Pflanzen- und Tiermotiven.

    Monte Palace, Madeira
    madeira garten monte palace


    Nehmen Sie sich auch Zeit für das Museum im oberen Teil des botanischen Gartens. Hier sind moderne Skulpturen aus Simbabwe zu finden.

    Auch den tropischen Garten Monte Palace erreichen Sie durch die Luftseilbahn Funchal - Monte. Genießen Sie zuerst Funchal von oben und lernen Sie dann die Vielfalt der Pflanzenwelt Madeiras kennen.

    Parque de Santa Catarina

    Hoch über dem Hafenbecken erstreckt sich das weite Hangareal mit exotischen Bäumen, Blumenbeeten und drei markanten Gebäuden. Der Stadt am nächsten steht die barocke Capela de Santa Catarina, der Nachfolgebau jener Kapelle, die die Frau des Inselentdeckers João Zarco an dieser Stelle errichten ließ. Nördlich des Teichs schimmert durch die dichte Pflanzenpracht das roséfarbene Gemäuer der Quinta Vigia. Das historische Herrenhaus aus dem 17. Jh., das ursprünglich den Namen Quinta das Angústias trug, dient dem Präsidenten der Regionalregierung als Amtssitz und Gästehaus. 

    Park Santa Catarina, Madeira, Funchal
    Park Santa Catarina, Funchal, Madeira

    Die Quinta kann nicht von innen besichtigt werden, ihr schöner Park ist aber zugänglich. Eine Statue erinnert daran, dass die österreichische Kaiserin Elisabeth (Sisi) 1860/61 hier logierte. Ein paar Schritte weiter in Richtung Hotelzone reckt sich aus dem Wiesengrün das Kasino. Oscar Niemeyer, Architekt des modernen Brasília, schuf es in Gestalt einer Dornenkrone aus nacktem Beton. Gleich nebenan sehen Sie ein weiteres von ihm entworfenes Gebäude: den geschwungenen Stelzenbau des einstigen Casino Park Hotels.

    Was sind die schönsten Wanderrouten auf Madeira?

    Lorbeerwald Queimadas UNESCO Weltkulturerbe


    Queimadas ist ein Waldpark im Bezirk von Santana. Besonders für Wanderreisen ist ein Besuch im Queimadas unumgänglich. Ein Hauch von Regenwald! Sie wandern vorbei an rauschenden Wasserfällen und entlang des alten Baumbestandes. Um Sie herum entfalten die Azaleen und Rhododendronbäume ihr Blütenkleid und leuchten in kräftigem pink und zartem rosa. 

    Nationalpark Queimadas, Madeira
    Nationalpark Queimadas, Madeira


    Durch den größten zusammenhängenden Lorbeerwald der Erde zu wandern ist ein einzigartiges Erlebnis. Nicht ohne Grund wurde der Park im Urwald im Jahr 1999 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

    Haben Sie schon die bunten, strohgedeckten Häuser entdeckt? Hier liegt der Ursprung der traditionellen Häuser von Santana.

    25 Quellen von Rabaçal & Risco Wasserfall


    Willkommen im Zauberwald! Am Forsthaus Rabaçal beginnt Ihre Wanderung auf 1.070 m Höhe. Entlang eines grünen Talkessels gelangen Sie durch Baumheidelandschaften zum Risco-Wasserfall. Eine tiefer gelegene Levada bringt Sie zu den 25 Quellen. Es ist schon ziemlich eng hier, jedoch ist die Treppe gesichert und der Bewuchs an der Außenseite verhindert den Blick in die Tiefe. 

    Wanderweg Levada das 25 Fontes, Madeira
    Madeira, Funchal Wasserfall


    Inmitten von den zahlreichen kleinen Wasserfällen halten Sie einen Moment inne, strecken Ihre Hände aus und spüren das kalte Nass auf Ihrer Haut. Was für ein aufregendes Naturschauspiel! Durch einen 700 m langen Tunnel gelangen Sie schließlich an die Südseite der Blumeninsel. (Bitte bringen Sie für den Tunnel eine Taschenlampe mit.)

    Wanderparadies Ribeiro Frio


    Begeben Sie sich auf einen der spannendsten Wanderwege Madeiras! Ausgehend von Ribeiro Frio führt der Weg entlang der Levada do Furado durch dichten Lorbeerwald. An manchen Stellen scheint die Sonne durch das üppige Grün und zeichnet ein faszinierendes Wechselspiel von Licht und Schatten direkt vor Ihnen auf. 

    Aussichtspunkt von Ribeiro Frio
    madeira ribeiro


    Vorbei an tiefen Schluchten und plätschernden Wasserfällen fließt der schmale Kanal und gleicht zeitweise einem natürlichen Bächlein, in dem oft kleine Fische zu sehen sind. Nach Erreichen eines Wasserhauses folgen Sie einer kleinen Levada über holprige Wege und schwindelerregenden Höhen nach Portela.

    Alle Madeira-Reisen
    Alle Madeira-Rundreisen

    Welche Währungs- und Zahlungsmittel kann man auf Madeira verwenden?

    Euro Währung

    Bargeld

    Die Landeswährung in Portugal und somit auch auf Madeira ist der Euro.

    Kredit- und EC-Karten

    Mit Bankkarten mit Maestro-Funktion und gängigen Kreditkarten (Visa, American Express, MasterCard) kann man an den Geldautomaten (MB-Multiblanco) Bargeld abheben, mit Kreditkarten in Urlaubsorten oft auch direkt zahlen. Die anfallenden Gebühren sind abhängig von der ausstellenden Bank.

    Welche Stromspannung gibt es auf Madeira?

    Die Stromspannung auf Madeira beträgt 220 V. Sie benötigen für Ihre Reise keinen Adapter.

    Welche Sprache wird auf Madeira gesprochen?

    Da Madeira zu Portugal gehört wird auch hier Portugiesisch gesprochen. Aufgrund der Geschichte als Urlaubs- und Erholungsort für die englische Aristrokatie und Upper-Class im 19. und 20. Jh. kommt man hier aber auch mit Schul-Englisch nahezu problemlos fast überall zurecht.

    Welche Religionen sind auf Madeira vertreten?

    Die Religion auf Madeira wie auch in Portugal ist römisch-katholisch geprägt. Nur eine geringe Prozentzahl gehört einem anderen Glauben an. 

    Welche Ereignisse prägen die Geschichte Madeiras?

    Statue Madeira

    1351: Madeira wird erstmals auf einer Seekarte genannt mit dem Namen Isola di Legname (Holzinsel).

    1419: Wiederentdeckung von Madeira durch João Gancalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira. Madeira gilt als Zuckerparadies.

    1425: Zeit des wirtschaftlichen Wohlstandes - der Weizenanbau prägt die Wirtschaft des Landes.

    1478: Christoph Kolumbus besucht Madeira als Zuckerhändler.

    Ende 15. Jh.: Änderung in der Landwirtschaft: Der Weizenanbau wird vom Zuckerrohranbau abgelöst.

    1508: Funchal erhält den Status einer Stadt.

    1521: Niedergang der Zuckerrohrindustrie.

    1531: Überfall von Funchal durch Frankreich.

    1580-1640: Madeira gehört den Spaniern.

    1668: Vertrag von Lissabon - Madeira bekommt seine Unabhängigkeit zurück.

    1807-1814: Napoleonische Kriege - englische Soldaten sind auf Madeira stationiert und lassen sich hier später nieder.

    1852: Als Folge der Reblausplage verlassen einige Menschen die Insel. Seitdem ist die Stickerei für Madeira bekannt.

    1931: Hungerrevolte - Madeirenser werden auf die Azoren und die Kapverdischen Inseln verbannt.

    1947: Erste Linienflüge zwischen England, Portugal und Madeira.

    1976: Madeira erhält Status der autonomen Region.

    1986: Madeira ist Teil der Europäischen Union.

    2002: Der Euro wird als Währung eingeführt.

    Funchal, madeira

    Was sind die wichtigsten Feiertage auf Madeira?

    madeira souvenir

    01.01. - Neujahr

    25.04. - Tag der Freiheit

    01.05. - Tag der Arbeit

    10.06. - Portugal-Tag

    15.08. - Maria Himmelfahrt

    01.11. - Allerheiligen

    25.12. - Weihnachtstag

    Bei den oben genannten Feiertagen handelt es sich um arbeitsfreie Feiertage!

    Welche kulturellen Aspekte sollte man von Madeira wissen?

    Traditionelle Häuser in Santana, Madeira
    Quintas

    Hunderte dieser Herrenhäuser und Landsitze überzogen einst die Insel. Adelige Portugiesen ließen die ersten im 15. Jh. erbauen. Die meisten stammen aus dem 18. und 19. Jh., als der Weinhandel blühte und britische Kaufleute sich in Scharen auf Madeira niederließen. Sie beauftragten Architekten aus der ganzen Welt, um die neuesten Stiltrends umzusetzen und ließen Gärtner Landschaftsoasen mit exotischer Vegetation um die repräsentativen Bauten anlegen. Grundstücksspekulation und Neubauten bedeuteten ab Mitte des 20. Jh. dann für viele Quintas das Ende. Inzwischen besinnt man sich jedoch wieder auf dieses exquisite architektonische Erbe - die historischen Häuser werden restauriert und als Hotels, Pensionen, Sitz von Institutionen oder Museen genutzt.


    Korbschlitten Madeira
    Korbschlitten fahren

    Bereits im 19. Jh. begann die Tradition der Korbschlittenfahrten auf Madeira und bilden das erste Transportmittel der Insel. Die bekannteste Strecke, der sogenannten Carro de Cesto, ist der Weg von Monte bis ins Tal nach Funchal. Heutzutage werden die Korbschlitten nur noch als Touristenattraktion angeboten. Angetrieben von zwei in Leinen gehüllten Einheimischen, welche mit ihren Gummisohlen den Schlitten wieder zum Stehen bringen können. Rasant geht es durch enge Gassen, steile Kurven bis ins Tal zurück. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 48 km/h gleiten die Schlitten über ihre Holzkufen eine Strecke von 2 km entlang. Genießen Sie den Mix aus alt und neu: Die Luftseilbahn bringt Sie nach Monte hinauf - die Jahre alte Tradition bringt Sie wieder ins Tal zurück.

    Traditionelle Feste, Madeira
    Traditionelle Festivals

    Madeira lebt von den zahlreichen Festivals, die fast jeden Monat im Jahr schmücken. Ob Karneval im Februar oder der Madeira-Tag im Juli - bei jedem Festival spielen Musik, Tanz und Blumen eine große Rolle. Besonders bedeutet für Madeira ist das Blumenfestival (März/April). Viele Besucher kommen zu dieser Zeit auf die Insel um die wunderschönen Blumenteppiche in Funchal zu bewundern. Die Krönung des Festivals ist ein Straßenumzug mit viel Tanz und Musik. Geschmückte Straßenwagen bringen Farben in die Städte und mit Blumen beschmückte Fußgruppen sorgen für Unterhaltung.

    Flechtkörbe Madeira
    Stickerei & Korbflechterei

    Auch die Stickerei und die Korbflechterei haben in Madeira eine lange Tradition: Bereits zu Beginn der Besiedelung der Insel begannen Einheimische mit der Handwerkskunst. In den 1860er Jahren wurde die Stickerei in Madeira zur Kultur und ist mit den Jahren ein wichtiges Handelsgut für den weltweiten Export geworden. Mit der Korbflechterei war es ähnlich. Von anfänglicher Handwerksarbeit wurde in Maschinen investiert und in den 1880ern war die Flechterei der Körbe ein wichtiger Erwerbszweig. Heutzutage sind Stickereien sowie Korbflechtungen ein schönes Mitbringsel von der Blumeninsel. 

    Welche Speisen & Getränke sind für Madeira bekannt?

    Speisen

    Zu Beginn bekommen Sie typischerweise eine Suppe gereicht. Danach folgt eine üppige Portion Deftiges, denn in der bäuerlichen Traditionsküche der Insel ist "gut" ein Synonym für "viel". Leider werden die schmackhaften bodenständigen Spezialitäten wie beispielsweise Weizen- oder Wasserkressesuppe (sopa de trigo, sopa de agriões), gekochtes Zicklein (cabrito) oder carne vinho e alhos fast nur noch im Familienkreis serviert. 

    Die Säulen der Inselküche aber bilden espada und espetada - Degenfisch und Rindfleischspieß. Beliebt als Hauptmahlzeit ist zudem Thunfisch (atum), oft serviert in einer kräftigen Zwiebeltunke. Caramujos werden in kleineren Bars auf dem Land mitunter auf einem Zettel an der Tür als Tagesspezialität angekündigt. Fast in allen Lokalen hingegen gibt es Napfschnecken (lapas). Frische Bergforellen (trutas) bieten eine köstliche Abwechslung zum Meeresgetier.

    Dem recht teuren Fisch ziehen Madeirenser gern frango und bife vor - Huhn und Beefsteak. Bei Festen brutzeln als Alternative zur espetada meist Dutzende ganzer Hähnchen auf Grillrosten. Ihr Beefsteak verzehren die Einheimischen häufig in Form eines Sandwiches.

    Bei den Beilagen führt allerorten die Kartoffel, in Form von Pommes oder gekocht. Wer Glück hat, findet auf der Speisekarte mitunter auch noch milho frito, eine mit Kräutern gewürzte, in Würfel geschnittene Maispolenta. Oder die in der Schale gebackenen Süßkartoffeln (batata doce). In Sachen Gemüse dominieren Karotten und Bohnen aus den Inselgärten, manchmal bietet ein Wirt auch die im Familienkreis oft servierten pimpinelas (Chayote) an.

    Quer sobremesa? Die Frage nach dem Nachtisch fehlt niemals und wird auf Madeira gern mit ja beantwortet. Zur Wahl stehen hausgemachte Kuchen (bolos), Maracujapudding, Flan oder frische Früchte. Nach dem Essen bestellen Madeirer unbedingt einen Kaffee. Darf es ein Espresso sein, ordern sie eine bica oder eine bica curta (die noch stärkere Variante). Soll das Gebräu etwas mit Milch aufgehellt werden, verlangt man einen garoto. Die große Variante dieses Milchkaffees heißt chinesa. Aus Zitronenschale und heißem Wasser brüht man auf der Insel einen chá de limão. Sowohl ihn als auch den Kaffee gibt es pingado - mit einem Schuss Alkohol (meist Whisky). Bei der Rechnung gilt dann "einer für alle". Getrenntes Zahlen ist unüblich, geteilt wird im Nachhinein, oder man revanchiert sich beim nächsten Restaurantbesuch. Bon apetite!



    madeira essen
    Fischspeise Madeira

    Madeiras Wein

    Das Geheimnis des hochprozentigen Süßweins liegt in der Zugabe von Branntwein bzw. Tresterbrand.

    Hergestellt wird Madeira-Wein aus den historischen Edeltraubensorten Terrantez, Bastardo, Moscatel, Listrão, Sercial, Verdelho, Boal und Malvasia. Sercial ist trocken, Verdelho und Boal sind halbtrockene Tropfen, Malvasia hingegen süß. Je älter ein Madeira ist, desto voller schmeckt er. Es gibt daher durchaus noch Madeiras aus der Mitte des 18. Jh. zu kaufen. 

    Dafür kommt das Bier aus heimischer Produktion. "Coral" heißt die größte Marke. Möchten Sie ein frisch gezapftes, ordern Sie ein imperial, mit Limonade gemischt einen shandy. Heimischer Tafelwein, wie ihn engagierte Winzer seit etwa zehn Jahren als Roten, Weißen oder als Rosé keltern, wird noch selten getrunken, eher schon die Tropfen vom portugiesischen Festland. Auf Festen indes spielt der einheimische Rebensaft - im Volksmund scherzhaft café de setembro (Septemberkaffee) eine wichtige Rolle. Allerdings wird er aus Plastikkannen ausgeschenkt, ist selten älter als ein Jahr und stammt aus traditioneller privater Produktion. Sein Geschmack ist erdig bis sauer, weswegen sogar die Einheimischen ihn mit Limonade mischen.



    Wein Madeira

    Was sollte man vor einer Reise nach Madeira beachten?

    Weltkarte, Reisepass, Koffer, Flugzeug
    Content Seite ALDI Kind Koffer Sonnenbrille Reisen berge und meer
    fotokamera
    Flugzeug

    Welche Impfungen benötigt man für eine Reise nach Madeira?

    Für eine Reise nach Madeira, genauso wie nach Portugal, sind keine Pflichtimpfungen notwendig. Dennoch sollten die Standardimpfungen des Impfkalenders des Robert-Koch-Instituts aktuell sein. Grundsätzlich gilt die Impfung gegen Hepatitis A als empfohlene Reiseimpfung.

    Was muss man bei der Einreise nach Madeira beachten?

    Eine Einreise nach Madeira für deutsche Staatsangehörige kann mit einem gültigen (vorläufigen) Reisepass oder Personalausweis erfolgen. 

    Was ist bei den Zollvorschriften zu beachten?

    Für die Ein- und Ausfuhr von Waren gelten die Bestimmungen der Europäischen Union. Die Einreise mit Heimtieren kann mit einem gültigen EU-Heimtierausweis erfolgen. Zudem muss nachgewiesen werden, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.

    Wie groß ist die Zeitverschiebung nach Deutschland?

    Der Zeitunterschied zu Madeira beträgt eine Stunde. Deutschland ist der Zeit der Blumeninsel eine Stunde voraus.

    Wie viel Trinkgeld ist üblich auf Madeira?

    In den Restaurants ist die Bedienung zwar immer im Preis inbegriffen, ein Trinkgeld von 5 -10 % ist jedoch üblich. Auch Taxifahrer, Fremdenführer und Zimmermädchen freuen sich über eine entsprechende Anerkennung.

    Einkaufen

    Ein hübsches Mitbringsel sind handgemachte Trachtenstiefel oder Sandalen. Lustig und nützlich zugleich sind die erdfarbenen, aus grober Wolle gestrickten Ohrenklappenmützen mit Bommelspitze, mit denen sich auf dem Land noch viele Männer gegen Wind und Kälte schützen. 

    weiterlesen

    Welche Literatur ist für Ihre Madeira-Reise empfehlenswert?

    • ADAC Reiseführer plus Madeira
    • DuMont direkt Reiseführer Madeira
    • MARCO POLO Reiseführer Madeira

    Reiseberichte unserer Kunden

    Chronisten Madeira

    Unsere Chronistinnen Svenja & Jana

    Auf Erkundungstour durch die Hauptstadt Lissabons - kulturelle Highlights, historische Bauwerke und portugiesisches Flair. Im Anschluss zeigen Ihnen unsere Chronistinnen die Blumeninsel Madeira. Eine Stadtrundfahrt durch Funchal, Erkundung des zweithöchsten Berges Madeiras und ein Besuch einer Forellenzucht wartet auf Sie.

    Ihre Chronistin Gitti

    Malerische Fischerdörfer, atemberaubende Ausblicke auf Steilküsten und bizarre Felsformationen: Es gibt viele Gründe, nach Madeira zu reisen. Unsere Chronistin nimmt Sie mit auf ihre Wanderreise durch den schwimmenden Garten des Atlantiks und zeigt, warum Madeira dem Titel der Blumeninsel alle Ehre macht.